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Zweck und Aufgabe des Tiroler Jagdaufseherverbandes

Bild eines Auerhahns

Tirol hat 1.249.757 ha Jagdfläche, eingeteilt in 1.193 Reviere, die dem gesetzlichen Auftrag entsprechend von 135 Berufsjägern und 1.283 Jagdaufsehern, davon 27 hauptberuflich, und eine große Zahl nebenberuflich betreut werden.

Wir alle sind durch das Lösen der Tiroler Jagdkarte Mitglieder des Tiroler Jägerverbandes. Somit ist dieser als Pflichtverband für alle Jäger, Jagdaufseher und Berufsjäger zuständig und auch verpflichtet.

Bei so einer großen  Gruppe von Jägern, liegt es in der Natur der Sache, dass es verschiedene Interessen und auch Aufgabenbereiche gibt.


Im Jahre 1977 haben sich beherzte Männer  u. Jagdaufseher zusammengefunden, um einem lange gehegten Wunsch, eine Interessensvertretung für Jagdaufseher zu installieren, Rechnung zu tragen.

Man war sich bewusst, dass in einer schnelllebigen  Zeit  wie dieser, der Berufsstand der Jagdaufseher ohne Interessensvertretung nicht mehr auskommt.

So wurde 1977 im Gasthof „Goldener Löwen“ in Zirl der „Tiroler Jagdaufseherverein“ gegründet, der im Jahre  1986 in den „Tiroler Jagdaufseherverband“ umbenannt wurde.

Nach anfänglichen Schwierigkeiten bzw. Bedenken des TJV, die bald ausgeräumt wurden, konnte mit der Verbandsarbeit begonnen werden.


Wie schon oben erwähnt, wurde der Tiroler Jagdaufseherverband als Interessensvertretung gegründet. Um diese Aufgabe wirkungsvoll wahrnehmen zu können, bedarf es den Zusammenschluss aller Jagdaufseher Tirols.

Von den über 1.200 vereidigten Jagdaufsehern bekennen sich derzeit freiwillig, 1.040 zum Tiroler Jagdaufseherverband.

Der TJAV versteht sich als Heimstätte und Rückgrat der im Dienst stehenden Jagdaufseher.

Es ist nicht so wie vielfach geglaubt, dass der TJAV gegen die Berufsjäger ist, im Gegenteil, die Berufsjäger    gewinnen zum Teil durch  die Tätigkeit des TJAV, da wir Jagdaufseher vielfach die selben Interessen wie sie haben .

Die Vorstände der beiden Organisationen arbeiten bereits zusammen.



Der TJAV hat sich im Interesse der Jagdaufseher folgende Aufgaben gestellt:

  • Vertretung bzw. Wahrnehmung der Interessen der JA bei der Entstehung von Gesetzen,
  • generelle, sowie persönliche Vertretung bei Behörden und Ämtern
  • Vertretung bei Problemen mit Jagdpächtern
  • Vertretung bei Problemen mit Institutionen
  • Fortbildung der Jagdaufseher
  • Hebung des Ansehens und somit mehr Anerkennung
  • Präsentation durch Teilnahme an Großveranstaltungen
  • Anerkennung der Leistungen verdienter Jagdaufseher durch Ehrungen
  • Ständige Information der Mitglieder durch das Mitteilungsblatt
  •    „Jagd in Tirol“  und dem „Tiroler Jagdaufseher“.
  • Hilfestellung im Rechtsbereich durch Beratung und
  • Rechtsschutzversicherung


Der TJAV ist heute eine bei allen Behörden und Institutionen anerkannte Organisation und findet bei Vorsprachen bzw. Verhandlungen, Mitsprache und Gehör.

Die Zusammenarbeit mit dem Tiroler Jägerverband und anderen jagdlichen Organisationen wie Berufsjägervereinigung und Jagdschutzverein, klappt ausgezeichnet.

Die Vertreter des Amtes der Tiroler Landesregierung, sind den Jagdaufsehern und dem TJAV, stets eine Stütze in ihrem Bestreben für die Jagd und die Jagdaufseher.

So wird der TJAV bei Änderungen von Verordnungen und Gesetzen, die die Jagdaufseher  betreffen, zu Stellungnahmen bzw. zum Einbringen von Vorschlägen eingeladen.

Das Tiroler Jagdgesetz 1983 beinhaltet so manchen Vorschlag des TJAV.

Allein durch die Existenz des TJAV, hat sich die Position der Jagdaufseher schon verbessert.

Ein Grundprinzip des TJAV ist es, sich nicht mit anderen jagdlichen Organisationen zu konkurrenzieren das heißt, dass man auf gedeihlicher Gesprächsbasis die Aktivitäten auf einander abstimmt, oder wie bei der Fortbildung sogar gemeinsam Veranstaltungen durchführt.
 

Im Falle einer Novellierung des Tiroler Jagdgesetzes, hat auch der Tiroler Jagdaufseherverband im Interesse der Jagdaufseher einige Änderungsvorschläge beim Amt der Tiroler Landesregierung bereits eingebracht.
 


Organisation:

  •  Der Vorstand: Landesobmann
  • Stellvertreter
  • Kassier
  • Schriftführer
  • 1 Vorstandsmitglied
  • Bezirksobmänner
  • Gebietsbetreuer
  • Kontrolle
  • Vollversammlung                                                                                                    
  • Bezirksversammlung                                                                                     

Die Finanzgebarung wird in der Regel auf Landesebene durchgeführt das heißt, dass Finanzmittel vom Verbandskassier, wenn erforderlich ausbezahlt werden.
 
Dem TJAV geht es nicht darum  die Posten der Jagdaufseher auf Kosten der Berufsjäger zu vermehren, sondern die im Dienst stehenden Jagdaufseher in ihrer Aufgabe zu unterstützen und ihre Position zu stärken, damit sie den ihnen  von vier gesetzlichen Grundlagen (Jagdges., Tierschutzges., Naturschutzges., BGSB)  erhaltenen Auftrag entsprechend erfüllen zu können.