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Wie es früher einmal war:

Der Vorstand des Tiroler Jägerverband kurz vor der Gründung des Tiroler Jagdaufseherverbandes .

1974

Der gegenwärtige Vorstand des Tiroler Jägerverbandes mit den Bezirksjägermeistern und den Vertretern der Aufsichtsbehörde, der Land- und Forstwirtschaft und der Berufsjäger. Vordere Reihe sitzend von l. n. r.: BJM Johann Perktold, Imst; LJM-Stellv. Komm. Rat Giselher Langes, LJM Karl Weyrer, Hofrat Dr. Benno Mumelter, BJM Karl Santifaller, Schwaz; stehend: BJM Otto Gitterle, Landeck; BJM Erich Fritz, Innsbruck-Stadt; BJM Peter Stöckl, Innsbruck-Land; BJM OFR Dipl. Ing. Konrad Pacher, Kitzbühel; LAbg. ÖR. Erich Berktold, Bgm. Michael Grander, WM Karl Schmid, Rupert Vonbank, Dr. Hermann Spinner, OFR Dipl. Ing. Gert Rottler und Geschäftsstellenleiter Ing. Konrad Tilly. Es fehlen die Bezirksjägermeister Bgm. Josef Oblasser, OFR Dipl. Ing. Hubert Rieldl und WM Martin Hosp.

Der Tiroler Jagdaufseherverband ist mittlerweile 31 Jahre alt.


Gründung des Verbandes:

Die Zeit war reif; so steht es in der Festschrift bzw.  in der Chronik des TJAV. So hat Adolf Lob mit einigen rührigen Jagdaufsehern  den TJAV gegründet. Laut Bescheid der Sicherheitsdirektion für Tirol wurde bereits am  8. Juni 1976 die Gründung behördlich genehmigt.

Berufsjäger und Jagdpächter hatten zu dieser Zeit bereits je einen Vertreter im Vorstand des TJV.Am 30. Jänner 1977 fand hier im Hotel Löwen in Zirl die Gründungsversammlung  statt. Damals waren bereits 60 Jagdaufseher anwesend.Der Gründer des Verbandes Adolf Lob wurde auch zum ersten Obmann des Verbandes gewählt.

Nach anfänglichen Bedenken einiger Tiroler Jäger, die aber bald ausgeräumt werden konnten. Wurde intensiv mit der Verbandsarbeit begonnenVon den derzeit ca. 1.380 im Dienst stehenden Jagdaufseher bekennen sich über 1.121 zum Tiroler Jagdaufseherverband.Wie wir wissen war, zu damaligen  Zeit bereits die Novellierung des Tiroler Jagdgesetzes in vollem Gange.  Der Tiroler Jägerverband und die Abteilung II a 2 haben uns damals schon die Gelegenheit gegeben Vorschläge einzubringen und mitzugestalten.

Der neu gegründete Verein fand bei den Jagdaufsehern Tirol breite Zustimmung und so ist die Zahl der Mitglieder rasch angewachsen. Der Tiroler Jagdaufseherverband ist zwar ein Verein, jedoch der Jagdaufseher den er auf freiwilliger Basis vertritt, ist eine gesetzliche Institution. Um es zu sagen ein Hilfsorgan der Behörden.So heißt es im Kommentar zum § 35 TJG Abs. 1: „Die Ausübung der Befugnisse  des Jagdschutzpersonals   stellen Akte hoheitlicher Vollziehung (polizeilicher Tätigkeit) dar.

Durch die Verleihung polizeilicher Zwangsbefugnisse wird das ordnungsgemäß bestellte und bestätigte Jagdschutzpersonal  zum behördlichen Hilfsorgan.“


Arbeitsweise – Aufgabenbereich

Der Verbandsarbeit  liegen im Wesentlichen  fünf  Bereiche zu Grunde: 

  • Vertretung der Interessen der Jagdaufseher Tirols.
  • Fortbildung und Schulung der Jagdaufseher
  • Rückhalt bei der Ausübung bzw. der Erfüllung ihrer Aufgabe. (Beratung  – Rechtsschutzversicherung)
  • Erkennen und von Notwendigkeiten - Problemen und deren Thematisierung
  • Präsentation in der Öffentlichkeit – Hebung des Ansehens

Zu Punkt 1:  dem Jagdaufseher seine Interessen zu wahren, Sicherung des  Mitspracherecht in den verschiedenen Gremien (Bewertungskommission, Trophäenschauen, Delegierte usw.) bei der Entstehung von Gesetzen. Mitgestalten  ist besser als reparieren.  Also heißt es agieren und nicht reagieren. Leistungen anbieten. Wer die Festschrift aufmerksam gelesen hat weiß, dass das Jagdgesetz 1983 bereits Punkte enthält die wir mitgestalten durften. Auch der Weg vom Jagdaufseher zum Berufsjäger der kurzfristig blockiert war ist wieder möglich.


2. Fortbildung und Schulung: Ständige Fortbildung ist in einer schnelllebigen Zeit unerlässlich. Wie wir wissen unterliegt die Tätigkeit des Jagdaufsehers vier gesetzlichen Bestimmungen. Jagdgesetz, Naturschutzgesetz, Tierschutzgesetz und dem bürgerlichen Gesetzbuch. In allen Bezirken wurden und werden unzählige Fortbildungsveranstaltungen durchgeführt und angeboten, die stets hervorragend besucht wurden. Die Jagdaufseher stellen immer wieder unter Beweis, dass sie an Fortbildung sehr interessiert sind, denn nur wer über ein fundiertes Wissen verfügt, kann die verantwortungsvolle Aufgabe des Jagdschutzes im Sinne der Natur, des Wildes und der Jagd ordnungsgemäß  ausüben.


3. Rückhalt bei der Erfüllung seiner Aufgabe des Jagdschutzes: Die Aufgabe des Jagdschutzes gestaltet sich oft sehr schwierig. Ist doch der Jagdaufseher und auch der Berufsjäger, der im Revier der gegenüber der hoheitlichen Verwaltung unter Eid und Pflicht steht. Der gut ausgebildete Jagdaufseher soll Psychologe sein. Über hohe fachliche Kenntnisse verfügen. Über Vorschriften und Gesetze bestens Bescheid wissen. Im Umgang mit der Bevölkerung, der Grundbesitzer und der Jagdausübenden ausgleichen und aufklärend wirken. Der TJAV gibt ihm dabei Rückhalt und Beratung  bei der Erfüllung seiner verantwortungsvollen Aufgabe. Eine Rechtsschutzversicherung für alle Jagdaufseher soll Schutz im Rechtsbereich bieten.


4. Erkennen von Notwendigkeiten und Problemen: Auftretende Problem oder Notwendigkeiten erkennen und diese zu thematisieren. Darunter verstehen wir Mitgestalten von Vorschriften und Gesetzen. Einbringen von Vorschlägen zur Verbesserung der allgemeinen Bedingungen bei der Ausübung des Jagdschutzes und vieles mehr.  


5. Präsentation in der Öffentlichkeit: Keine Interessengruppe kommt heute ohne Öffentlichkeitsarbeit aus. Auch der Jagdaufseher will und muss seine Leistungen in der Öffentlichkeit im richtigen Licht  erscheinen lassen. Wer im Öffentlichen Interesse steht braucht um bestehen zu können die Akzeptanz der Öffentlichkeit. Der TJAV versucht bei jeder passenden Gelegenheit diesem Auftrag gerecht zu werden. Beteiligung an Adlertagen und anderen Großveranstaltungen.Pressearbeit.

Rückblickend auf die letzten 25 Jahre kann man sagen, dass es dem TJAV gelungen ist aus dem anfänglich kleinen Verein, eine starke Vertretung für den zum Wohle der Jagd, der Natur und des Wildes im Einsatz stehenden Jagdaufseher zu machen.

 


Stellungnahme zu der zurzeit immer wieder geforderten Novelle des Tiroler Jagdgesetzes:

Um die Bedürfnisse bzw. die Interessen des Forstes bzw. der Landeskultur zu sichern  bedarf es derzeit keiner Novellierung des Tiroler Jagdgesetzes. Es nicht im Sinne einer guten Zusammenarbeit, wenn sich immer wieder Funktionäre forstlicher Einrichtungen in der Öffentlichkeit zu Wort melden und den Jägern über die Medien ausrichten was sie zu tun haben.Vielmehr würde ich das gemeinsame Gespräch empfehlen.

Das derzeitige Jagdgesetz gibt beiden Seiten ausreichende Grundlagen um in der Natur bzw. im Wald, das  Verhältnis Wild und Wald in Einklang zu bringen. In den vergangenen 25 Jahren des Wirkens des TJAV hat es natürlich auch Persönlichkeiten  und  Institutionen gegeben die den TJAV in seinem Wirken und Bestreben für die Natur, das Wild, die Jagd und auch für die Jagdaufseher unterstützt haben.  

 


Dafür möchte ich heute ganz besonderen Dank aussprechen:  

Den Funktionären die in den letzten 25 Jahren in unermüdlichem Einsatz für den Verband und die Jagdaufseher in Tirol vieles geleistet haben.

dem Tiroler Jägerverband mit Landesjägermeister Dr. Rudolf Wieser an der Spitze,

Dank auch unserem Geschäftsführer Helmut Waldburger für die ausgezeichnete Zusammenarbeit.

An die Tiroler Landesregierung die den TJAV  und besonders diese Feierlichkeiten finanziell unterstützt hat.

Dank aber auch dem Jägermeister und Altlandesjm. Karl Weyrer und seinem Geschäftsführer Ing. Konrad Tilly. Weidmannsdank

an den Landesjagdschutzverein  für die gute Zusammenarbeit und dafür, dass er uns das Jägerheim immer wieder für unsere Veranstaltungen zur Verfügung stellt.

Einen Besonderen Dank an Präsident Dr. Franz Obholzer, der über viele Jahre den TJAV in Rechtsfragen beraten hat und sehr viele Vorträge bei Fortbildungsveranstaltungen gestaltet hat.

Dank an Hofrat Dr. Abart  der dem Jagdaufseherverband ebenfalls stets mit Rat und Tat zur Seite gestanden ist.

Ein besonderer Dank gilt auch Herrn Dr. Hansjörg Seiser, er war Jahrelang der Rechtsberater des TJAV.

Dank auch an die Jagdhornbläsergruppe des Landesjagdschutzvereines unter der Leitung von Hornmeister  Franz Bödenler, für die Umrahmung zahlreicher Vollversammlungen.

Dank auch den Achentaler Jagdhornbläsern unter der Leitung von Robert Rupprechter, für die Umrahmung der heutigen Veranstaltungen.

Ein ganz besonderer Dank gilt allen Jagdaufsehern und Mitgliedern, für die ideelle und finanzielle Unterstützung des Verbandes und für den großartigen Einsatz für unser Wild, die Jagd und den Schutz unserer Natur.